Der Konzern in Zahlen
Sanierung der Stadthalle Heidelberg: Tradition bewahren. Zukunft gestalten.
Die GGH Heidelberg hat gemeinsam mit ihren Partnern die historische Stadthalle in das Konzerthaus Stadthalle verwandelt und das Gebäude nachhaltig für die kommenden Jahre ausgerichtet.
Die Stadthalle begleitet Heidelberg seit Generationen. Sie ist Schauplatz von Konzerten, Kongressen und Festakten. Daher verbinden viele Heidelberger mit der Stadthalle persönliche Erinnerungen. Seit der Wiedereröffnung finden in dem Konzerthaus wieder vielfältige kulturelle Veranstaltungen statt.
Nach der aufwendigen Sanierung durch die GGH zeigt sich das Wahrzeichen der Stadt in neuem Glanz. Die verbesserte Akustik hat sich bereits bei den ersten Konzerten der Heidelberger Philharmoniker bewiesen. Das Musikfestival Heidelberger Frühling feierte im März und April die Rückkehr in die Konzerthalle. Auch Abibälle und Abschlussbälle der Tanzschulen finden wieder in dem traditionellen Haus statt.
Manche Elemente, wie die historischen Leuchter, wurden modernisiert, andere Details wurden liebevoll restauriert.
Präzision hinter den Kulissen
Die GGH hat das denkmalgeschützte Gebäude im Auftrag der Stadt saniert. Die Sanierung erfolgte nach Plänen des Darmstädter Architekturbüros Waechter + Waechter und in enger Zusammenarbeit mit der Denkmalschutzbehörde der Stadt und des Landes.
„Wir freuen uns über die gelungene Sanierung des Konzerthauses Stadthalle. In Zusammenarbeit mit unseren Projektpartnern und in enger Abstimmung mit der Betreiberin konnten wir die historische Bausubstanz erhalten und das Gebäude zugleich für die zukünftige Nutzung ausrichten. Alle Beteiligten haben engagiert und mit hoher fachlicher Kompetenz und Flexibilität an der Umsetzung mitgewirkt“, erklärte Peter Bresinski zum Abschluss der Bauarbeiten.
Sanierung mit Feingefühl
Das 123 Jahre alte Gebäude mit Jugendstilelementen und der rötlichen Sandsteinfassade steht unter Denkmalschutz. Bei der Sanierung gelang es, die Substanz zu erhalten und das Gebäude in einigen Details sogar näher an den Originalzustand von 1903 zurückzuversetzen. Hiervon zeugt unter anderem die große, zweiläufige Außentreppe am Montpellierplatz. Teilweise wurden die historischen Anlagen ergänzt, um modernen Erfordernissen gerecht zu werden. Zum Beispiel wurden die historischen Leuchter, die sich in vielen Räumen des Konzerthauses befinden, um ringförmige Leuchtkörper ergänzt, die sich harmonisch in das ursprüngliche Design einfügen.
„Die Wiedereröffnung der Stadthalle ist ein ganz besonderer Tag für unsere Stadt: Heidelbergs Herz schlägt wieder!”
Prof. Dr. Eckart Würzner, Oberbürgermeister
Attraktive Blickachsen
Einen weiteren Höhepunkt stellt der neu verglaste Säulengang an der Nordseite der Stadthalle dar. Die GGH entfernte die bei der Sanierung von 1979/80 eingebauten Türverkleidungen, sodass der Portikus für die Besucher wieder zugänglich ist und die Säulenhalle zudem den Blick auf den Neckar und den Heiligenberg freigibt.
Der prachtvolle Ballsaal mit den historischen Türen, Friesen und Vertäfelungen bietet Raum für Tanz- und Kulturveranstaltungen (l.).
Moderne Veranstaltungstechnik
Der neu gestaltete Wolfgang-Marguerre-Saal bietet Raum für bis zu 987 Sitzplätze. Bis zu 636 Gäste können im Parkett Platz nehmen. Die Empore kann 351 Gäste aufnehmen. Ein Höhepunkt des großen Saals stellen die neuen Hubböden dar, die sowohl ein ebenes Parkett für Tanzveranstaltungen als auch ansteigende Sitzreihen für Konzerte ermöglichen. Somit haben alle Besucher eine uneingeschränkte Sicht auf die Bühne und können die Akustik genießen. Auch die Bühne verfügt über Hubböden und kann bei Bedarf von einer ebenen Fläche in muschelförmig ansteigende Podien verwandelt werden – ideal für ein Sinfonieorchester.
Moderne Bühnentechnik inklusive Hubböden ermöglicht viel Spielraum bei unterschiedlichen Veranstaltungen (l.: Foto aus der Bauphase Anfang 2025)
Moderne Infrastruktur
Die neue Gebäudetechnik entspricht den heutigen Anforderungen an Sicherheit, Komfort und Qualität im Veranstaltungsbetrieb. Durch die Auslagerung der Technikzentrale konnten im Untergeschoss dringend benötigte Flächen für Künstlergarderoben sowie Catering und Logistik geschaffen werden.
Auch hinsichtlich Barrierefreiheit erfüllt die wiedereröffnete Stadthalle zeitgemäße Standards. Insgesamt sieben Aufzüge verbinden erstmals den Haupteingang mit der im Untergeschoss befindlichen Garderobe. Das Foyer, der zentrale Wolfgang-Marguerre-Saal und weitere Veranstaltungsräume sind nun barrierefrei zugänglich.
„Der Erfolg basiert auf einer engen Zusammenarbeit aller Beteiligten und dem gemeinsamen Anspruch, Qualität, Funktionalität und Denkmalschutz in Einklang zu bringen.”
Sebastian Streckel, GGH-Gesamtprojektleiter
Bühne frei für die Zukunft
Mit einem feierlichen Festakt wurde das Konzerthaus Stadthalle am 1. Februar 2026 eröffnet.
Rund 2.400 Gäste hatten die glanzvolle Feier besucht. Nach Eröffnungsreden des Heidelberger Oberbürgermeisters Eckart Würzner und der künftigen Nutzer konnten die Gäste bei einer musikalischen Darbietung des Philharmonischen Orchesters Heidelberg die neue Akustik im Wolfgang-Marguerre-Saal genießen. Im Anschluss daran nutzten zahlreiche Heidelberger die Gelegenheit, das frisch sanierte Gebäude bei einem Rundgang
Danke!
Zur Erinnerung und als Dank für die gute Zusammenarbeit mit der Betreiberin Heidelberger Kultur- und Kongressgesellschaft mbH (HKK) überreichten Peter Bresinski und Gesamtprojektleiter Sebastian Streckel im Rahmen der Eröffnungsfeier eine Fotografie der Stadthalle mit den baubeteiligten Handwerkern und Unternehmern an Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner.
Fotos: GGH/Christian Buck; Angelika Mikus