GGH AKTUELL

Abriss und Neuanfang

Auf dem Gelände des ehemaligen Hospitals der US-Armee haben die Erschließungsarbeiten begonnen.

Auf der rund 10 Hektar großen Fläche in Rohrbach entwickelt die GGH in den kommenden 5 Jahren ein zukunftsweisendes emissionsarmes Quartier für die Mitte der Gesellschaft. Es werden rund 600 neue Wohnungen gebaut. Das Gelände des Hospitals wird vollkommen neugestaltet. Zwar werden einige alte Gebäude, beispielsweise die Turnhalle, das Theater und die Chapel, erhalten bleiben. Dennoch sind umfangreiche Abrissarbeiten und Erdbewegungen notwendig, um das Areal für die künftige Bebauung vorzubereiten.

 

Holzummantelung für alte Bäume und Neupflanzungen
Als eine der ersten Maßnahmen wurden Anfang Februar Bäume gefällt, die nicht erhalten werden können, da sie direkt von den Arbeiten betroffen sind und der künftigen Bebauung weichen müssen. Große, markante Bäume, die in wichtigen Sichtachsen oder auf der Fläche des zukünftigen Parks im Herzen des neuen Quartiers stehen, bleiben erhalten. Diese werden mit speziellen Baumschutzwänden ummantelt. Insgesamt werden knapp 130 Bäume entlang der Wege und Plätze gepflanzt. Dazu kommen noch Pflanzungen im neu entstehenden Park. Bei der Auswahl wird darauf geachtet, dass die verschiedenen Baumarten gebietsheimisch oder an die sich verändernden Klimabedingungen in der Stadt angepasst sind.

Verbindendes Quartier
Das neue Hospital-Quartier wird eine Brücke zwischen Alt-Rohrbach und dem Hasenleiser schlagen und die Möglichkeit zur Begegnung und zum Austausch für die Stadtbevölkerung bieten.

Hier ein Überblick über bereits umgesetzte oder in den nächsten Monaten anstehende Projekte und Maßnahmen auf dem Gelände:

  • Graffiti-Kunstprojekt an der Freiburger Straße mit dem Quartiersmanagement Hasenleiser im Herbst 2019.
  • Spielort für das iberoamerikanische Theaterfestival „¡ADELANTE!“ des Theaters und Orchesters Heidelberg im Februar 2020.
  • Abbruch der militärisch genutzten Gebäude bis zum Spätsommer dieses Jahres. Sofern möglich wird das Abbruchmaterial – zum Beispiel Steine und Beton – wiederaufbereitet.
  • Verlegung der neuen Leitungsnetze für Strom, Wasser, Fernwärme und Telekommunikation ab dem Herbst.
  • Aufbau einer Altholzpyramide mit – unter anderem – dem Holz der Obstbäume östlich des Helikopterlandeplatzes. Idealer Lebensraum für Insekten und verschiedene Brutvögel.
  • Konzeptentwicklung für ein autofreies Quartier mit einem hohen Anteil an Grünflächen und Plätzen, die die Bevölkerung des Stadtteils zum Verweilen einladen.

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