BAUEN

Baustart im Hospital-Quartier

Auf dem zehn Hektar großen Hospital-Areal in Rohrbach entsteht in den kommenden Jahren ein modernes Wohnquartier mit rund 600 Wohnungen für unterschiedliche Zielgruppen. Ende 2023 hat die GGH mit dem Bau von 191 Wohneinheiten begonnen.

 

Die GGH ist ales Erschließungsträgerin für die Baureifmachung der gesamten Fläche verantwortlich und plant insgesamt den Bau von 250 Wohnungen sowie die Quartiershochgarage. Die Erschließungsarbeiten wurden Mitte letzten Jahres abgeschlossen. Die Verkehrsanlagen und die Infrastruktur sind an die Stadt Heidelberg übergeben worden. Die GGH sowie die privaten Bauträger Kalkmann Wohnwerte GmbH & Co. KG, Conceptaplan GmbH und Epple GmbH haben im letzten Jahr mit den Hochbauarbeiten begonnen. Die Heidelberger Kraus Gruppe sowie die Deutsche Wohnwerte planen ebenfalls die Errichtung von Neubauwohnungen und Gewerbeeinheiten in dem Quartier.

 

Im Zentrum des Quartiers

Die beiden Baufelder, auf denen die GGH mit dem Bau der 191 Wohnungen begonnen hat, liegen am Quartierspark in der Mitte des Hospital-Areals. In Richtung Norden befindet sich in direkter Nachbarschaft zu den beiden Baufeldern die Chapel. Die Stadt Heidelberg plant, das ehemalige Kirchengebäude der US Army zum Nachbarschafts- und Quartierstreff umzubauen und die umliegende Freifläche als Park mit Spielplatz neu zu gestalten.

 

Rohbauarbeiten bis Jahresende vorgesehen

Die 191 GGH-Wohnungen sind auf vier L-förmige, drei- bis fünfgeschossige Gebäuderiegel verteilt. Jeweils zwei Gebäuderiegel bilden in ihrer Mitte einen Innenhof. Auf der Abbildung ist die Anlage der vier L-förmigen Gebäude gut zu erkennen. Die Fotos geben den Stand der Bauarbeiten von Mitte März wieder. Derzeit finden die Betonagen der Bodenplatten statt, die die Fundamente der vier Gebäude bilden. Diese Betonagen werden Mitte Mai voraussichtlich abgeschlossen sein. Auch die Kellerwände und -decken werden bereits betoniert. Im April wird mit den Mauerarbeiten im Erdgeschoss begonnen. Der Abschluss der Rohbauarbeiten ist für Ende dieses Jahres vorgesehen.

Wohnzielgruppenkonzept für 600 Haushalte

40 Prozent der geplanten Wohnungen im Hospital-Quartier sind für Haushalte mit unterem und mittlerem Einkommen vorgesehen. Hierfür entwickelte die GGH ein einkommensorientiertes Förderprogramm, bei dem die Bewohner maximal 30 Prozent ihres verfügbaren Einkommens für die Warmmiete bezahlen müssen. Erreicht wird dies mit Mitteln aus dem Landeswohnraumförderungsprogramm sowie einer einkommensorientierten Zusatzförderung, die aus der Entwicklung des Quartiers finanziert werden soll.


Foto: Christian Buck

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