Editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

von Mitte März bis Mitte Mai stand das öffentliche Leben in Deutschland zum Schutz vor einer weiteren Ausbreitung der Corona-Pandemie weitgehend still. Das soziale Leben beschränkte sich fast vollständig auf die Familie und verlagerte sich in den privaten Raum. Die eigenen vier Wände wurden dabei für viele auch zum Schul- und Arbeitsort. Die Wichtigkeit guter und gesicherter Wohnverhältnisse ist dadurch noch einmal vor Augen geführt worden.

Die GGH als größte Vermieterin der Stadt Heidelberg ist sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst. Bereits zu Beginn der Krise stand für uns fest: Kein Mieter, der in der aktuellen Situation aufgrund der Corona-Krise in Zahlungsrückstand gerät, verliert seine Wohnung oder Geschäftsräume. Mit der Vergabe von Aufträgen in gewohntem Umfang haben wir Geschäftspartnern in Handwerk und Gewerbe Planungssicherheit gegeben. Zum Schutz unserer Mitarbeiter wurden Arbeitsabläufe umorganisiert, ohne dass Mieter auf den gewohnten Service verzichten mussten.

Unsere Bauprojekte und Sanierungsmaßnahmen wurden weiter vorangetrieben. So konnten wir Ende März – wenn auch nur symbolisch – den Spatenstich zum neuen Konferenzzentrum Heidelberg Congress Center HCC begehen. In den kommenden 3 Jahren entsteht auf dem Europaplatz hinter dem Hauptbahnhof ein modernes Kongresszentrum, das höchsten Ansprüchen gerecht wird.

Auch die Quartiersentwicklung im Hospital läuft wie geplant weiter. Bis zum Spätsommer werden die Abbrucharbeiten der ehemals von der US-amerikanischen Armee genutzten Gebäude abgeschlossen sein. Das neue Hospital wird neben attraktiven Wohnangeboten für breite Schichten der Bevölkerung und Flächen für Kleingewerbe auch vielfältige Möglichkeiten zur Begegnung und zum Austausch bieten und so eine Brücke zwischen Alt-Rohrbach und Hasenleiser schlagen.

Mit dem zu einer „Wand der Solidarität“ umfunktionierten Baumschutzzaun am Hospital-Gelände schuf das Quartiersmanagement Hasenleiser ein Kunstprojekt, das auch über die Corona-Zeit hinaus für gute nachbarschaftliche Beziehungen sorgen wird.

Ihr
Peter Bresinski

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