Editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am 21. Februar ist Gunter Heller, der ehemalige Geschäftsführer der GGH, im Alter von 81 Jahren gestorben. Gunter Heller arbeitete und wirkte über 50 Jahre für die GGH. Davon war er 25 Jahre lang in leitenden und somit prägenden Positionen tätig, zuletzt – von 1994 bis 2003 – als Geschäftsführer. Als er im vergangenen Jahr seinen 80. Geburtstag feierte, führten wir unter anderem für das Magazin Domizil ein langes Gespräch. Wir sprachen über seine Dienstzeit für die GGH, die letztlich für die Bürger und die Stadt Heidelberg war. Er sagte: „Ich blicke sehr gern auf meine Zeit bei der GGH zurück, in der ich mich für das Wohl der Mieterschaft und der Heidelberger Wohnungssuchenden eingesetzt habe. Das war meine Aufgabe.“

Das sagt viel über Gunter Heller aus, für den die Menschen im Mittelpunkt seiner beruflichen und persönlichen Interessen lagen. Für das breite Aufgabengebiet bei der GGH hat er auf eine Beamtenstelle auf Lebenszeit bei der Stadt verzichtet. Auch schon während seiner Ausbildungszeit von 1952 bis 1956 bei der Stadtverwaltung fand er die Lehrstation hier bei der GGH wegen des Kontakts mit den Menschen am spannendsten.

Das Unternehmen und damit auch die Stadt Heidelberg haben ihm sehr viel zu verdanken. Er leitete wesentliche Neuerungen bei der GGH ein wie die Rolle als aktiver Stadtteilgestalter, beispielsweise im Quartier „Alte Glockengießerei“ in Bergheim oder „Alte Stadtgärtnerei“ in der Weststadt. Die kontinuierliche Verbesserung der Lebens- und Wohnsituation der Mieter durch fortlaufende Modernisierung und Weiterentwicklung des Bestands – das sah Gunter Heller als seine Aufgabe.

Wir werden sein Andenken in Ehren halten.

Ihr
Peter Bresinski

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