Editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

in allen Medien liest, sieht und hört man es: Die Bevölkerung in Deutschland wächst, aber es fehlen Wohnungen, vor allem im preisgünstigen Segment. Die kommunalen Wohnungsunternehmen und Genossenschaften leisten einen wesentlichen Beitrag, um die Wohnraumversorgung der Bevölkerung zu verbessern.  

So bewirtschaften die Mitgliedsunternehmen des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. 61 Prozent der Sozialwohnungen in Deutschland (Zahl von 2015). Der Verbandspräsident Axel Gedaschko stellt fest: „Gleichwohl vermieten die meisten der 3.000 GdW-Unternehmen ihre Wohnungen auch nach dem Auslaufen der Bindungsfrist zu Mieten, die denen mit sozialer Bindung entsprechen.“

Dies gilt auch für die GGH: Wir halten seit Jahren konstant rund die Hälfte unserer Wohnungen freiwillig gebunden und wirken als größter Vermieter dämpfend auf das örtliche Mietpreisniveau. Mit Neubaumaßnahmen vergrößern wir das Angebot an Wohnungen für Haushalte mit Wohnberechtigungsschein noch. Näheres über unsere Aktivitäten und Investitionen im vergangenen Geschäftsjahr erfahren Sie auf den Seiten 6 und 7. Unsere großen Bauprojekte, den Kirchheimer Höllenstein und den Bahnstädter MEILEN.STEIN, stellen wir Ihnen ebenfalls detailliert vor.

Seit unserer Gründung 1921 tragen wir zur Entwicklung Heidelbergs bei. Die Architekturstile haben sich gewandelt; unser Ziel ist immer gleich geblieben: Qualitätsvollen Wohnraum für Menschen mit geringen und mittleren Einkommen zu schaffen, in dem sie sich dauerhaft wohlfühlen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen dieser Ausgabe!

Ihr
Peter Bresinski