GGH AKTUELL

Ein Viertel Jahrhundert Kultur

Seit seiner Gründung vor rund 25 Jahren hat sich der Karlstorbahnhof von einem Heidelberger Szene-Treff zu einem Kulturzentrum mit deutschlandweitem Renommee entwickelt. Zukünftig wird er in der Südstadt zu Hause sein.

Das Kulturzentrum Karlstorbahnhof existiert seit 1995 und ist damit eines der jüngsten soziokulturellen Zentren in Deutschland. In wenigen Jahren hat es sich den Ruf eines Veranstaltungshauses erworben, das weit über die Grenzen von Heidelberg hinaus bekannt ist. Sein Programm aus Konzerten, Theater, Kino, Kabarett, Comedy, Clubkultur, Vortragsveranstaltungen und Literatur zieht jährlich bis zu 100.000 Besucher aus aller Welt an.

Karlstorbahnhof: Programm 2021

Im Jahr 2017 beschloss der Gemeinderat, dass der Karlstorbahnhof vom Osten der Altstadt in die ehemalige Kutschenhalle der Campbell Barracks in der Südstadt übersiedeln soll. Am neuen Standort bieten sich dem Kulturzentrum, zu dem die Vereine kulturcafé, Freier Theaterverein Heidelberg und das Eine-Welt-Zentrum, gehören, vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten. Es entsteht ein Ort, an dem „mit innovativen Formaten und hochkarätigen Kulturveranstaltungen Zeichen für Kunst und Kultur, für Offenheit und Toleranz und für ein nachhaltiges und gutes Zusammenleben“ gesetzt werden können, wie die langjährige Geschäftsführerin des Karlstorbahnhofs, Ingrid Wolschin, im November 2019 beim ersten Spatenstich betonte. Die GGH steuert das Projekt im Auftrag der Stadt.

Ehemalige Kutschenhalle

In der komplett entkernten und neu aufgeteilten Halle werden sich ein Veranstaltungssaal für bis zu 900 Besucher (bestuhlt für bis zu 480 Gäste), ein Foyer und Nebenräume, ein Theaterraum mit eigenem Foyer sowie das Kino des ebenfalls zum Karlstorbahnhof gehörenden Medienforums Heidelberg e.V. befinden. Die Kutschenhalle wird um einen Vorbau erweitert, in dem der Eingangsbereich liegt und in dessen Obergeschoss der „Klub K“ einziehen wird. Zuvor stand an dieser Stelle das Kasino der US-Armee.

Denkmalgeschütztes Ensemble

Der neue Karlstorbahnhof liegt auf dem Areal der ehemaligen Campbell Barracks direkt an der Straße Im Bosseldorn und am Platz hinter dem Torhaus der früheren Kaserne. Der Platz wurde 2018 in Marlene-Dietrich-Platz umbenannt. An den Giebelseiten des Gebäudes schließen sich zwei Stallungen an, die ebenso wie die Kutschenhalle unter Denkmalschutz stehen und saniert werden. Sie werden künftig der Heidelberger Kreativwirtschaft zur Verfügung stehen.

Rohbauarbeiten abgeschlossen

Der Vorbau, der zum Marlene-Dietrich-Platz hin ausgerichtet ist, sowie die neue Technikzentrale zur Straße Im Bosseldorn stehen bereits und lassen die künftige Gestalt des neuen Karlstorbahnhofs erahnen.
Während der Sanierungsarbeiten wurden nach der Freilegung der tragenden Gebäudeteile zum Teil erhebliche Defizite an der Bausubstanz festgestellt. Diese mussten behoben werden. Die Rohbauarbeiten wurden im Herbst weitest­gehend abgeschlossen. Kurz vor Weihnachten konnten die Dach­ausbauarbeiten beendet und die Unterkonstruktion des Daches geschlossen werden, damit die Ausbaugewerke während der kalten Jahreszeit ungestört mit dem Innenausbau fortfahren können. Räume wurden abgeteilt und Wände eingezogen, zurzeit wird der Estrich verlegt und die haustechnischen Gewerke verlegen Kabel und Rohre.
Nach dem Abschluss der Arbeiten und einem Probe­betrieb ist der Umzug für 2022 geplant.

 

Programm 2021

Obwohl zurzeit wegen der Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung nichts so sicher ist wie die Unsicherheit, hat der Karlstorbahnhof auch für dieses Jahr wieder ein attraktives Programm zusammengestellt. Das Kulturzentrum bietet zahlreiche Veranstaltungen online an und arbeitet unter Hochdruck an einem Sommerprogramm unter freiem Himmel. Mehr Infos gibt es unter www.karlstorbahnhof.de
Der gemeinnützige Verein nimmt gerne Spenden entgegen und freut sich besonders über Neuanmeldungen für den Förderkreis. Auch dazu gibt es mehr Informationen auf der Website.

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