GGH AKTUELL

GGH weiter auf Erfolgskurs

Im Geschäftsjahr 2019 hat die GGH in der Bahnstadt und in Bergheim 223 Mietwohnungen sowie 31 Reihenhäuser in Kirchheim und Wieblingen fertiggestellt. Die Ausgaben für Modernisierung und Instandhaltung stiegen um ein Viertel auf rund 26 Millionen Euro und liegen damit weit über dem Branchendurchschnitt.

 

„Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, der individuellen Lebensentwürfen ebenso gerecht wird wie einer nachhaltigen Stadtentwicklung, ist eine der Kernaufgaben der kommenden Jahre“, sagt GGH-Geschäftsführer Peter Bresinski: „Im vergangenen Geschäftsjahr haben wir einen wesentlichen Beitrag zur Erfüllung dieses Ziels geleistet.“

Neuer Wohnraum und Gewerbeflächen

Die GGH und ihr Tochterunternehmen die Bau- und Servicegesellschaft mbH (BSG) haben ihre Investitionen in den Neubau gegenüber dem Vorjahr um rund 13 Millionen Euro auf insgesamt 91 Millionen Euro gesteigert. Sie umfassten dabei sowohl Baumaßnahmen für den eigenen Wohnungsbestand als auch Infrastrukturprojekte und Spezialprojekte wie die Großsporthalle.

So wurden im Sommer 2019 im MEILEN.STEIN in der Bahnstadt 185 1- bis 4-Zimmer-Wohnungen, eine Kindertagesstätte mit 50 Plätzen, Büros, Gewerbeeinheiten und ein Hotel mit 84 Zimmern und Tagungsräumen fertiggestellt. Hinzu kamen 38 barrierefreie Mietwohnungen für Senioren in der Bluntschlistraße in Bergheim. Weitere 85 überwiegend seniorengerechte Mietwohnungen werden in Kirchheim im letzten Bauabschnitt des Höllenstein-Quartiers derzeit erstellt. Im Kolbenzeil in Rohrbach errichtete die GGH zwei Gebäude mit insgesamt 15 Wohnungen für Menschen in der Anschlussunterbringung.

 

Hohe Investitionen in Modernisierung

Mit knapp 26 Millionen Euro hat die GGH 2019 erneut weitaus mehr in Modernisierung, Instandhaltung und Wohnumfeldverbesserung investiert, als im Branchendurchschnitt üblich ist. Sie hat durch ihre hohen Investitionen in den Bereichen Wohnqualität und Energieeffizienz in den letzten Jahren bereits einen Großteil ihrer Wohnungen auf ein zeitgemäßes Niveau gebracht. Seit 2007 hat sie über 218 Millionen Euro für Modernisierungen aufgewendet.

Niedrige Durchschnittsmieten

2019 hat die GGH ihren Wohnungsbestand auf knapp 7.200 Wohnungen ausgebaut. Sie ist der größte Wohnungsanbieter in Heidelberg. Unabhängig von bestehenden gesetzlichen und vertraglichen Verpflichtungen hat die GGH bereits vor Jahren für die Hälfte ihrer Wohnungen eine freiwillige Selbstbindung beschlossen. Die Miete dieser Wohnungen liegt derzeit bei maximal 6,09 Euro pro Quadratmeter.

Insgesamt liegt die durchschnittliche Nettokaltmiete der GGH im Berichtsjahr bei 6,59 Euro und damit um rund 39 Prozent unter der durchschnittlichen Mietspiegelmiete in Heidelberg. Mit ihrer moderaten Preispolitik wirkt die GGH daher dämpfend auf das Mietniveau der Stadt.

Projekte für die Stadtentwicklung

Die GGH ist intensiv an der städtebaulichen Entwicklung der großen Konversionsflächen von Bahn und US-Armee beteiligt.

In Rohrbach entwickelt sie in den kommenden fünf Jahren das Hospital zukunftsweisend zu einem emissionsarmen Quartier für die Mitte der Gesellschaft. Die geplanten rund 600 Wohneinheiten berücksichtigen den demografischen und gesellschaftlichen Wandel, den sozialen Zusammenhalt sowie eine funktionale Durchmischung.

Die MTV Bauen und Wohnen GmbH & Co. KG, in der sich die GGH, die Baugenossenschaften Familienheim Heidelberg e.G. und Neu Heidelberg e.G. sowie die Heidelberger Volksbank e.G. und die Volksbank Kurpfalz e.G. zusammengeschlossen haben, entwickelt im Mark Twain Village innenstadtnah Wohnraum, der für einen Großteil der Gesellschaft bezahlbar ist.

 

Bauleistungen für Sport und Kultur

Im Auftrag der Stadt hat die GGH die Projektleitung für zwei Kulturhäuser übernommen: Ende vergangenen Jahres erfolgte in der Südstadt in der ehemaligen Kutschenhalle der Campbell Barracks der Spatenstich für das neue Kulturzentrum Karlstorbahnhof. Auch die umfassende Sanierung des Inneren der Stadthalle nach den Plänen des Architekturbüros Waechter wird von der GGH koordiniert. Im Juni 2020 wurde der Bauantrag eingereicht.

Die BSG hat den Bau zweier Großprojekte übernommen. Zum einen ist sie Eigentümerin und Betreiberin der Anfang des Jahres auf den Namen „SNP dome“ getauften Großsporthalle an der Speyerer Straße. Zum anderen übernimmt sie neben dem Bau auch die Planung und das Gebäudemanagement des Konferenzzentrums HCC (Heidelberg Congress Center), das bis 2023 in unmittelbarer Nähe zu den Neubauten am Bahnhofsplatz Süd (Europaplatz) entsteht.

Bauträger und Dienstleister für Eigentümer

Mit aktuell drei Bauträgerprojekten schafft die GGH Wohneigentum und trägt so dazu bei, Familien in Heidelberg zu halten. In der Kirchheimer Seegasse stellte sie im September 2019 sechs Doppelhaushälften und vier Reihenhäuser fertig und übergab sie ihren neuen Eigentümern. In Wieblingen sind 21 Reihenhäuser in vier Hausgruppen im Neckarhamm fertiggestellt und im Frühjahr 2020 den Käufern übergeben worden. In der Römerstraße in der Weststadt ersetzt die GGH ein altes Werkstattgebäude im Hinterhof eines denkmalgeschützten Anwesens durch zwei Doppelhaushälften.

 

Die wirtschaftlichen Kennzahlen

 

Die GGH und ihr Tochterunternehmen Bau- und Servicegesellschaft mbH (BSG) setzten ihren Wachstumskurs im Geschäftsjahr 2019 weiter fort. Gemeinsam haben sie die Bilanzsumme des Konzerns um rund 93 Millionen Euro – rund 18 Prozent – auf 626 Millionen Euro gesteigert.

Das Anlagevermögen belief sich auf 510 Millionen Euro. Das Eigenkapital wuchs um rund 11 Millionen auf 102 Millionen Euro an, da der Bilanzgewinn im Unternehmen verblieb.

Den vollständigen Geschäftsbericht finden sie hier:
ggh-heidelberg.de/aktuelles/geschaeftsberichte

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