GGH AKTUELL

Investieren in die Zukunft

Die GGH hat im Geschäftsjahr 2018 ihre Investitionen in Neubauten auf 78 Millionen Euro fast verdoppelt. Die Ausgaben für Instandhaltung und Modernisierung der rund 7.000 eigenen Wohnungen liegen mit knapp 19 Millionen Euro deutlich über dem Branchendurchschnitt.

Die GGH und ihr Tochterunternehmen Bau- und Servicegesellschaft mbH (BSG) setzten auch im Geschäftsjahr 2018 ihr Wachstum fort, um mehr bezahlbaren Wohnraum bauen zu können. Gemeinsam haben sie die Bilanzsumme des Konzerns um 74 Millionen Euro auf 534 Millionen Euro gesteigert. Das Anlagevermögen belief sich auf 444 Millionen Euro. Das Eigenkapital ist aufgrund des Jahresüberschusses von gut 4 Millionen Euro auf 91 Millionen Euro angewachsen, da der Bilanzgewinn im Unternehmen verblieb.

Neue Wohnungen und Gewerbeflächen
Mit knapp 78 Millionen Euro haben die GGH und die BSG ihre Investitionen 2018 gegenüber dem Vorjahr nahezu verdoppelt. Die Investitionen umfassten dabei sowohl Baumaßnahmen für den eigenen Wohnungsbestand als auch Infrastrukturprojekte und Spezialimmobilien wie die Großsporthalle.

So konnten im abgeschlossenen Geschäftsjahr im Höllenstein in Kirchheim 97 Haushalte ihre neuen Mietwohnungen beziehen. Gleichzeitig wurde mit dem Bau von seniorengerechten Wohnungen begonnen und damit der letzte von vier Bauabschnitten eingeleitet. Insgesamt entstehen bis zum Jahr 2020 im Höllenstein 335 Mietwohnungen in attraktiver Lage, die ein lebendiges Miteinander aller Generationen ermöglichen.

In Heidelbergs jüngstem Stadtteil, der Bahnstadt, setzt die GGH mit dem MEILEN.STEIN ein gestalterisches und bauliches Zeichen. Hier entsteht ein Viertel, in dem die Menschen gleichzeitig leben, arbeiten und ihre Freizeit verbringen. Ein Großteil der 185 Mietwohnungen ist fertiggestellt und bereits bezogen. Auch eine Kita und erste Geschäfte haben im MEILEN.STEIN ihre Türen geöffnet. Büros, weitere Gewerbetreibende, Restaurants sowie ein Hotel folgen.  

Gutes und bezahlbares Wohnen  
Die GGH ist mit rund 7.000 Wohnungen Heidelbergs größter Wohnungsanbieter. Sie investiert im Branchenvergleich überdurchschnittlich viel in ihren Wohnungsbestand; im Berichtsjahr waren es 24,38 Euro pro Quadratmeter für die Instandhaltung und Modernisierung. Bis zum Jahr 2020 werden allein auf dem Boxberg und in Rohrbach 22 Gebäude mit 714 Wohneinheiten energetisch saniert. Das steigert nicht nur die Energieeffizienz, sondern auch die Wohnqualität.

Die durchschnittliche Miete liegt bei der GGH mit 6,33 Euro pro Quadratmeter um 35 Prozent unter dem ortsüblichen Mietspiegel. Seit zwölf Jahren gilt zudem unabhängig von gesetzlichen und vertraglichen Verpflichtungen eine freiwillige Selbstbindung für die Hälfte des eigenen Wohnungsbestandes. Hier liegt die Miete bei maximal 6,03 Euro pro Quadratmeter. Der Quadratmeterpreis bei rund 90 Prozent aller GGH-Wohnungen liegt unter 8,00 Euro.

Projekte für die Stadtentwicklung
Die GGH beteiligt sich aktiv am Konversionsprozess der ehemaligen US-Armee-Flächen in Heidelberg und bringt ihre immobilienwirtschaftliche und bauliche Expertise ein. Sie ist Gesellschafterin der MTV Bauen und Wohnen GmbH & Co. KG, die im früheren Mark Twain Village in der Südstadt ein durchmischtes Wohnquartier mit rund 1.200 Wohneinheiten, 4 Kitas, 3 Wohnheimen für Studierende und Auszubildende, ein Pflegeheim, ein Nahversorgungszentrum, ein Bürogebäude und 20 kleinteilige Gewerbeeinheiten errichtet beziehungsweise saniert. Rund 144 Miet- und Eigentumswohnungen sowie Einfamilienhäuser sind derzeit im Bau; für 348 Wohneinheiten wurde der Bauantrag eingereicht. Ende November wurde das Nahversorgungszentrum mit Supermarkt, Bäckerei und Paketstation sowie das Pflegeheim an der Rheinstraße fertiggestellt.

Bauleistungen für Sport und Kultur
Stadtauswärts an der Speyerer Straße errichtet die BSG die Großsporthalle. Sie wird auch für den Betrieb verantwortlich sein. Die Multifunktionshalle wird Platz für bis zu 5.000 Zuschauer bieten und soll neben Schul-, Vereins- und Profisport auch für Veranstaltungen anderer Art genutzt werden.

Gleich für zwei Kulturhäuser hat die Stadt Heidelberg der GGH die Projektleitung übertragen: Bis Ende 2021 soll das Kulturhaus Karlstorbahnhof in die ehemalige Kutschenhalle in den Campbell Barracks einziehen. Dafür wird das Gebäude zu einem modernen Veranstaltungszentrum umgestaltet. Auch die Generalsanierung der denkmalgeschützten Stadthalle läuft unter der Regie der GGH. Unter ihrer Projektleitung sollen der Brandschutz, die Akustik und die Sicht auf die Bühne verbessert sowie Barrierefreiheit geschaffen werden. Die Jugendstil-Fassade bleibt unberührt.

Ausblick
In einem Umfeld steigender Bau- und Grundstückspreise, zunehmender regulatorischer Einschränkungen sowie einer hohen gesellschaftspolitischen Erwartungshaltung wird es immer schwieriger, bezahlbaren Wohnraum innerhalb wirtschaftlicher Rahmenbedingungen zur Verfügung zu stellen. Vor dem Hintergrund dieser Herausforderungen verbindet die GGH auf wirtschaftlich tragfähiger Basis soziale Aspekte mit ökologischen Innovationen.


Fotos: MEILEN.STEIN, Bahnstadt - Baustelle Großsporthalle im Oktober - Höllenstein, Kirchheim - Mark Twain Village, Südstadt (Illustration)

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