GGH AKTUELL

Mobil bis ins hohe Alter

Die GGH hat einen neuen Stellplatz mit Ladestation für den Elektro-Bus der offenen Seniorenarbeit der Stadt Heidelberg gebaut. Im Zuge der Arbeiten im Hof des Seniorenzentrums Weststadt wurde auch eine Rampe errichtet, um den barrierefreien Zugang zum Garten zu ermöglichen.

Bei den Arbeiten in der Dantestraße wurde die Zufahrt des Seniorenzentrums verbreitert und gepflastert sowie eine Wallbox am Haus angebracht. Zudem wurden ein abgesenkter Müllplatz und eine zweite Rampe zum Garten angelegt. Insgesamt wurden dafür rund 40 Kubikmeter Erde ausgehoben, 25 Kubikmeter Sand, Schotter und Kies verarbeitet und über 100 Quadratmeter Pflastersteine verlegt sowie 90 Meter Geländer verbaut. Besucher des Zentrums, die auf Gehhilfen angewiesen sind, gelangen nun wieder barrierefrei über die gepflasterte Rampe in den Garten. „Wir freuen uns, dass wir mit unserer Maßnahme die Mobilität älterer Mitbürger in Heidelberg nachhaltig unterstützen“, erklärt GGH-Geschäftsführer Peter Bresinski. 

Fahrdienst für Senioren

„Im vergangenen Sommer und Herbst konnten wir bereits viele positive Erfahrungen mit dem neuen Bus sammeln, leider mussten wir den Fahrdienst im Corona-Lockdown unterbrechen“, sagt Dr. Nikola Jung, die das Sachgebiet „Weiterentwicklung der Seniorenarbeit“ des Amtes für Soziales und Senioren leitet. Seit Mai finden wieder Fahrten zu den Veranstaltungen der Seniorenzentren statt und auch Sammel-Einkaufsfahrten oder Ausflüge ins Grüne für Menschen, die ihre Wohnung sonst kaum oder gar nicht verlassen, sind wieder möglich.

Koordiniert wird der Einsatz des Elektro-Busses in der Dantestraße. Hier hat das Amt für Soziales und Senioren der Stadt Heidelberg eine Außenstelle im Seniorenzentrum Weststadt. „Wir danken der GGH, dass sie sich sofort bereit erklärt hat, für unseren Bus einen Stellplatz mit E-Ladestation zu bauen“, erklärt Bärbel Fabig, Amt für Soziales und Senioren. 

Projekt „Mobilität und Teilhabe“

Bis zu acht Personen haben unter normalen Bedingungen im neuen Elektro-Bus der offenen Seniorenarbeit der Stadt Heidelberg Platz. Das Fahrzeug wurde im Rahmen des spendenfinanzierten Projekts „Mobilität und Teilhabe“ angeschafft, um ältere Bürger, die nicht mehr alleine oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln die Seniorenzentren der Stadt erreichen, von zu Hause abzuholen.

Das Projekt „Mobilität und Teilhabe“ gibt es seit Januar 2019. Bislang wurden mit den Projektmitteln neben dem Fahrdienst vor allem Digitalisierungsprojekte für Senioren und Angebote zur Bewegungs- und Nachbarschaftsförderung realisiert. „Mit dem Elektrobus können wir alten Menschen, deren Alltagsleben aus verschiedensten Gründen eingeschränkt ist, Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen. Dass wir diese Unterstützung mit Elektromobilität leisten können und damit gleichzeitig zum Klimaschutz beitragen, ist den engagierten Partnern dieses Projekts zu verdanken“, sagt Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner.

Seniorenzentrum Weststadt

Das Seniorenzentrum in der Dante­straße ist eines von elf Zentren für die offene Seniorenarbeit der Stadt Heidelberg. Sie richten sich mit ihren Angeboten an ältere Bürger und haben zum Ziel, ihre Alltagskompetenz so lange wie möglich zu erhalten. Das Kursangebot reicht von Sport-, Sprach- und Kreativkursen bis hin zu Vorträgen und gemeinsamen Veranstaltungen. Alle Zentren bieten auch einen preiswerten Mittagstisch an, der in der Pandemiezeit auf einen To-Go-Service umgestellt wurde. „Wir haben jedoch den Eindruck, dass unseren Besuchern gerade der soziale Kontakt fehlt“, berichtet Dr. Nikola Jung.

Engagement für E-Mobilität

Die Wallbox im Hof des historischen Gebäudes auf der Dantestraße ist die bisher erste E-Ladestation, die die GGH ausschließlich für ihre Mieter aufgestellt hat. Im vergangenen Jahr hatte die GGH einen Kooperationsvertrag mit den Stadtwerken Heidelberg Energie zur Errichtung von Ladestationen für Elektromobilität im Stadtgebiet unterzeichnet. Die GGH stellt ihre Grundstücke kostenfrei zur Verfügung, die Kosten für die Stationen und deren Unterhaltung übernehmen die Stadtwerke Heidelberg.

Bisher konnten durch die Zusammenarbeit sieben E-Ladestationen für die Bürger der Stadt errichtet werden. Weitere Stationen sind in Planung. „Wir haben bei unserer Auswahl der Standorte darauf geachtet, dass vom Boxberg bis nach Wieblingen neben unseren Mietern möglichst viele Heidelberger von den E-Ladestationen profitieren können“, berichtet Peter Bresinski. Die Grundstücke befinden sich in Straßennähe und sind für alle Bürger frei zugänglich.

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