GGH AKTUELL

Neues Quartier für die Mitte der Gesellschaft

In insgesamt vier Bauabschnitten wurde die Siedlung Im Höllenstein in Kirchheim saniert. Entstanden ist ein lebendiges Quartier für Jung und Alt, das das nachbarschaftliche Miteinander fördert.

 

In der vorletzten Oktoberwoche war es soweit: Die ersten Mieter erhielten die Schlüssel für ihre neuen Wohnungen im Ahornweg 1 und 9 im neuen Höllenstein-Quartier. Hier wurden im letzten von insgesamt vier Bauabschnitten 85 seniorengerechte und barrierefreie Wohnungen fertiggestellt. Mehr als zwei Drittel der 1- bis 4-Zimmer-Wohnungen in dem attraktiven Quartier in Kirchheims Osten sind bereits vermietet.

Zu den neuen Mietern gehört auch Monika K. Die 73-Jährige gab ihr kleines Häuschen in Dossenheim auf, um künftig zentraler wohnen zu können. „Meine neue Wohnung ist sehr schön und hell, auch wenn ich mir den Wohnbereich etwas größer gewünscht hätte“, berichtet sie nach der Wohnungsübergabe durch die GGH: „Das ist Sozialwohnungsbau auf höchstem Niveau.“ Bereits seit längerem hatte sie eine bezahlbare Wohnung in Innenstadtnähe gesucht. „Eine Mitarbeiterin der GGH fragte dann, ob ich mir auch eine Wohnung in Kirchheim vorstellen könne“, so die Rentnerin. Überzeugt hat sie dann die sehr gute Anbindung des Höllenstein-Quartiers. Der S-Bahnhof Heidelberg Kirchheim-Rohrbach ist nur wenige Gehminuten entfernt, die Bushaltestelle „Erlenweg“ befindet sich fast vor der Haustür. Schule, Kindergarten, Ärzte und Apotheke finden sich ebenso in der Nähe wie Einkaufsmöglichkeiten und Sportvereine. Spazier- und Radwege beginnen direkt hinter der Siedlung und führen in die nur wenige Kilometer entfernt liegenden Felder südlich von Heidelberg.

 

Inklusive Wohngemeinschaft

Planmäßig konnte Ende Oktober auch „Inklusiv Leben“ in die rund 400 Quadratmeter große Erdgeschosswohnung am Erlenweg 4 einziehen. Anfang September waren Unbekannte in die fast fertiggestellte Wohnung eingedrungen und hatten diese verwüstet. „Wir sind sehr froh und dankbar, dass es zu keiner Verzögerung gekommen ist. Das wäre für uns eine Katastrophe gewesen“, erläutert Dr. Barbara Weigle, die zusammen mit ihrem Mann Hans Süß die gemeinnützige Gesellschaft „Inklusiv Leben“ gegründet hat, die gemeinschaftliches Wohnen von Menschen mit und ohne Behinderung im Höllenstein anbietet. Im Juni 2016 mietete die Wohngemeinschaft übergangsweise zwei Wohnungen im Höllenstein Nummer 2 an. Mit dem Umzug in die gemeinsame Wohnung im Erlenweg stehen den acht Bewohnern nun jeweils ein eigenes Zimmer, einige davon rollstuhlgerecht, und ein großzügiger Wohn- und Essbereich sowie eine Terrasse mit Hochbeet zur Verfügung. „Wir sind begeistert“, berichtet Dr. Barbara Weigle.


Ärzte und Nachbarschaftstreff

Im Erdgeschoss eines der beiden Gebäude hat ein Allgemeinmediziner bereits seine Praxis eröffnet. Ein Frisör wird Ende des Jahres den Betrieb aufnehmen. Im kommenden Jahr wird ein Zahnarzt dazukommen. Das Angebot wird von einem Nachbarschaftstreff ergänzt, für den derzeit noch ein Betreiber gesucht wird. Im Treff wird es ein Bistro und Räumlichkeiten für Aktivitäten der Bewohner geben. Der künftige Betreiber soll auch Concierge-Dienstleistungen anbieten, beispielsweise eine zentrale Annahmestelle für Warensendungen und voraussichtlich einen Fahrradverleih. Auch zwei Gästewohnungen stehen den Bewohnern zur Verfügung.


Quartiersentwicklung abgeschlossen

Der vierte Bauabschnitt schließt die Quartiersentwicklung im Höllenstein ab. In den vergangenen Jahren hat die GGH 335 Wohnungen mit unterschiedlichen Grundrissen für breite Schichten der Bevölkerung errichtet. Die Gebäude wurden alle als Effizienzhäuser entsprechend dem KfW-Standard 70 gebaut. Ein hoher Anteil von Grünflächen und ein Verkehrskonzept mit wenig Autoverkehr und einem Wegenetz für Fußgänger und Radfahrer machen das Quartier für Senioren und Familien attraktiv. Kinderspielplätze, ein Boule- und ein Quartiersplatz schaffen Orte für Begegnung und generationsübergreifenden Austausch.

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