GGH AKTUELL

Symbolischer Spatenstich für das
neue Konferenzzentrum

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen der Corona-Pandemie fand Ende März der geplante feierliche Spatenstich für das neue Konferenzzentrum Heidelberg Congress Center HCC nur symbolisch und ohne Publikum statt.

 

Die Bauarbeiten für das neue Konferenzzentrum HCC in der Bahnstadt haben begonnen. „Mehr als ein Vierteljahrhundert wurde in unserer Stadt über ein neues Konferenzzentrum diskutiert. Ich freue mich, dass wir nun endlich mit dem Bau beginnen können. Hier entsteht das neue Herz für nationale wie internationale Kongresse und Konferenzen. Unsere Stadt wird dadurch noch attraktiver für Akteure aus Wissenschaft und Wirtschaft – davon profitieren die Forschungseinrichtungen, Unternehmen und ganz Heidelberg“, sagt Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner.  

Mit dem HCC erhält Heidelberg ein modernes Kongresszentrum. Zwei Säle mit 800 bzw. 1.800 Sitzplätzen sowie 12 Tagungsräume lassen vielfältige Veranstaltungsformate zu. In Verbindung mit den Neubauten am Europaplatz südlich des Hauptbahnhofs wird es für die Bahnstadt ein herausragendes, identitätsstiftendes Bauwerk werden.

 

BSG übernimmt Planung und Bau
„Ich freue mich, dass die BSG mit dem neuen Konferenzzentrum einen weiteren wichtigen Bau für die soziale Infrastruktur der Stadt übertragen bekommen hat und dadurch die städtebauliche Entwicklung entscheidend mitprägt“, so Peter Bresinski, Geschäftsführer der GGH und der BSG. 2018 hat der Gemeinderat die Bau- und Servicegesellschaft mbH (BSG), Tochterunternehmen der GGH, mit der Planung und dem Bau des HCC beauftragt. Die BSG wird auch das Gebäudemanagement übernehmen. Den Betrieb wird Heidelberg Congress – so der offizielle Name der Heidelberger Kultur- und Kongressgesellschaft mbH – übernehmen. Die 100-prozentige Tochtergesellschaft der Stadt Heidelberg wird zukünftig auch für den operativen Betrieb der Stadthalle und als Vermarkter im Eventbereich für die Großsporthalle im neuen Heidelberg Innovation Park (hip) an der Speyerer Straße zuständig sein.

Bundesweit einmalig
Dem Neubau liegt ein intensiver Planungs- und Entscheidungsprozess zugrunde. Die Bedarfserhebung, Standortfrage, Machbarkeitsstudie und die Ausschreibung sowie die Bewertung eines Architektenwettbewerbs wurden von einem breit gestreuten Expertenteam und der Bürgerschaft begleitet. Ein Vorgehen, das vor allem in Bezug auf die intensive Einbeziehung von Eventspezialisten und das daraus resultierende Raumprogramm bundesweit einzigartig und beispielhaft ist.

Intensive Bürgerbeteiligung
Es wurde ein Koordinationsbeirat zur Bürgerbeteiligung eingerichtet, dessen Vorsitz Dr. Jobst Wellensiek übernahm: „Ohne das leidenschaftliche Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger für ein neues Kongresshaus in Heidelberg wäre der Koordinationsrat nicht denkbar gewesen. Von Herbst 2012 bis Mitte 2018 haben wir uns 45-mal zu mehrstündigen Sitzungen getroffen, um Beteiligungskonzepte zu entwickeln, Veranstaltungen vorzubereiten, Inhalte der Online-Beteiligung mitzugestalten, Ergebnisse zu evaluieren und Gemeinderatsvorlagen mitvorzubereiten. Darüber hinaus hat sich der Beirat an 13 öffentlichen Bürgerveranstaltungen aktiv beteiligt und zahlreiche Einzelgespräche geführt.“

Perfekter Begegnungsort
Professor Michael Braum, Geschäftsführer der IBA Heidelberg: „Das neue Heidelberger Konferenzzentrum ist städtebaulich und architektonisch eine Besonderheit. Es wird die Stadt im Sinne der IBA schmücken. Städtebaulich, weil es im Detail klug positioniert den Europaplatz mit dem Zollhofgarten wunderbar verbindet, und architektonisch, weil es die Schweizer Zurückhaltung mit dem geplanten ,Kurpfälzischen Sandstein‘ vereint. Ein perfekter Begegnungsort für Stadt und Wissenschaft.“

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