LEBEN

Großes Mieterfest im Höllenstein

Gemeinsam mit den Bewohnern feierte die GGH Ende September mit einem großen Mieterfest die Fertigstellung des Höllenstein-Quartiers und die Einweihung von zwei Ausleihstationen für E-Lastenräder und Pedelecs.

 

Die GGH verwandelte den neuen Quartiersplatz in Kirchheims Osten einen Samstagnachmittag lang in einen Treffpunkt, bei dem den großen und kleinen Bewohnern viel geboten wurde. Die Mieter konnten beispielsweise die neuen Elektro-Fahrräder auf einer eigens dafür aufgebauten Teststrecke ausprobieren oder ihre eigenen Räder kostenlos durchchecken lassen. Ein Luftballonkünstler schuf Fantasietiere im Akkord.  

Zukunftsfähiges Quartier

„Wir haben hier ein zukunftsfähiges Quartier geschaffen, das nicht nur Menschen in verschiedenen Lebensphasen und mit unterschiedlichen Lebensentwürfen den passenden Wohnraum bietet, sondern auch auf nachhaltige Mobilität setzt“, sagte GGH-Geschäftsführer Peter Bresinski anlässlich des Mieterfestes. „In Innenstadtnähe hat die GGH ein architektonisch und städtebaulich anspruchsvolles Quartier mit einem hohen Grünflächenanteil gebaut, in dem die Menschen sich zu Hause fühlen“, erklärte Oberbürgermeister Professor Dr. Eckart Würzner.

Erste Ausleihstationen für Elektro-Fahrräder

Das Höllenstein-Quartier ist die erste GGH-Siedlung, in der sie Ausleihstationen für Elektro-Fahrräder aufgebaut hat. Weitere Stationen sind bereits in Planung. Insgesamt vier E-Räder, zwei Lastenräder und zwei Pedelecs, stehen den Bewohnern im Höllenstein seit September zur Verfügung. Die Ausleihe erfolgt per App, die sich die Nutzer kostenlos herunterladen können. Die Räder werden induktiv geladen und sind rund um die Uhr fahrbereit. GGH-Mieter erhalten ein Startguthaben, das sie innerhalb eines Jahres ein­lösen können. „Wir möchten unseren Mietern damit einen Anreiz bieten, auf das Fahrrad umzusteigen. Umweltbewusste Mobilität ist für uns ein Baustein, um die Klimaziele der Stadt zu erreichen. Der Schutz des Klimas ist als wichtiges Handlungsziel in unserer Strategie 2035 festgeschrieben“, betonte Peter Bresinski.

 

Höllenstein-Quartier

Der Höllenstein ist ein Beispiel für die vielfältigen Projekte, in denen die GGH ganze Quartiere sozial und ökologisch zukunftsfähig ausbaut. Die 335 Wohnungen umfassen ein bis sechs Zimmer und haben unterschiedliche Grundrisse, die dem demografischen Wandel und unterschiedlichen Lebensentwürfen Rechnung tragen. Alle Wohnungen sind barrierefrei erreichbar, knapp zwei Drittel sind auch im Innern schwellenfrei, davon wiederum zwölf zusätzlich rollstuhl­gerecht gestaltet. Ergänzt wird das Wohnungsangebot durch mehrere Gewerbeflächen.

Die Straßen Im Höllenstein und Buchenweg sind für den motorisierten Verkehr gesperrte Spielstraßen. E-Autos können am Rande der Siedlung an zwei öffentlichen Ladesäulen aufgetankt werden. Das Innere der Wohnanlage ist Fußgängern und Fahrradfahrern vorbehalten. Vierzig Prozent der Wohnungen wurden mit Mitteln des Landeswohnraumförderprogramms finanziert. Die Miete dieser Wohnungen liegt rund ein Drittel unter der ortsüblichen Vergleichsmiete. Auch die frei finanzierten Wohnungen liegen deutlich unter der ortsüblichen Miete für Neubauten in Heidelberg.


Fotos: Christian Buck

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