BAUEN

Neue Wege auf dem Boxberg

Zum Abschluss des umfangreichen energetischen Sanierungsprogramms auf dem Boxberg hat die GGH die Außenanlagen der Gebäude neu angelegt. Unter anderem wurde ein barrierefreier Verbindungsweg zur Straße für die Bewohner der Häuser Im Eichwald 14 und 16 geschaffen.

 

An der Berghalde, Im Eichwald, Im Fasanenwäldchen und Zur Forstquelle – die Straßennamen verraten bereits die besondere Lage des Stadtteils: Direkt am Waldrand gelegen, ist der Boxberg ein beliebtes Wohngebiet. Wer einmal auf den Berg gezogen ist, möchte meist nicht wieder ins Tal zurück.

Die von der GGH in den 1960er-Jahren errichteten Gebäude verteilen sich über den Berghang. Während einige Häuser direkt von der Straße aus barrierefrei zugänglich sind, können andere Gebäude aufgrund ihrer Lage am Berg nur über eine Außentreppe erreicht werden.

Rampe ermöglicht direkten Zugang zur Straße

Die GGH hat 15 Gebäude in den vergangenen Jahren umfangreich energetisch saniert. Zum Abschluss der Arbeiten sind die Außenanlagen neugestaltet worden. Rasenflächen und Wege wurden erneuert und ausgeweitet und vor dem Haus Im Eichwald 14 die Böschung mit Natursteinen abgefangen. Zudem wurde ein Verbindungsweg mit mehreren Rampen zum Nachbargebäude angelegt. Auf diese Weise konnte der zwei Meter große Höhenunterschied zwischen den Gebäuden ausgeglichen werden und die Bewohner gelangen ab jetzt direkt zur Straße.

„Die Bedingungen für die Rampe waren an dieser Stelle ideal, da hier eine weitläufige Grünfläche zwischen den Gebäuden liegt. Um das starke Gefälle auffangen zu können, mussten wir einen 50 Meter langen Weg schaffen“, berichtet GGH-Geschäftsführer Peter Bresinski: „Durch diesen Verbindungsweg mit Rampen haben unsere Mieter nun die Möglichkeit, barrierefrei ihre Häuser zu erreichen.“

Energetische Sanierung der Waldparksiedlung

Das große Sanierungsprogramm startete im Jahr 2012. Bis 2021 hat die GGH dort 558 Wohnungen in mehreren Bauabschnitten energetisch saniert. Das Programm umfasste die Sanierung und Dämmung der Dächer, Fassaden, Eingangsbereiche und Kellerdecken. Zusätzlich erhielten die Gebäude neue Fenster und Rollläden. Auch die Balkone wurden renoviert und zum Teil neue Heizanlagen eingebaut. Durch die Maßnahmen konnte der Energieverbrauch in den Häusern um fast die Hälfte – von rund 150 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr auf rund 80 Kilowattstunden – gesenkt werden. Pro Haus werden rund 30 Tonnen weniger Kohlendioxid im Jahr ausgestoßen.


Foto: Christian Buck

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