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Oh, Tannenbaum

Alle Jahre wieder bringt er hellen Glanz in unsere Stuben: der Weihnachtsbaum. Ob frisch aus dem Wald oder aus Plastik, ob üppig oder nur mit einigen Akzenten dekoriert, zu jedem Christbaum gehört auch der passende Lichterschmuck.

Bei der Weihnachtsdekoration sind die Geschmäcker verschieden. Welche Stilrichtung auch bevorzugt wird, die Beleuchtung sollte Sicherheitsstandards erfüllen und energiesparend sein.

Elektrischer Baumschmuck
Lichterketten sorgen für stimmungsvolles Ambiente. Damit es nach Weihnachten bei der Stromabrechnung kein böses Erwachen gibt, sollten ein paar Tipps berücksichtigt werden. Denn in den fünf Wochen vor Weihnachten, in denen für gewöhnlich die Beleuchtung zum Einsatz kommt, fallen für eine einzige 10-Meter-Lichterkette Stromkosten von circa 20 Euro an. ­Die Deutsche Energie Agentur (DENA) hat errechnet, ­d­ass dies ungefähr dem Energieverbrauch eines 140-Liter-Kühlschranks der sparsamsten Energieeffi­zienzklasse AA++ in einem ganzen Jahr entspricht.

Strom sparen mit LED
Lichterketten mit LED-Technik kommen bei gleicher Helligkeitsstufe mit rund einem Drittel der Strommenge aus. Ein weiterer Vorteil der LED-Lichter ist ihre lange Lebensdauer. Im Schnitt halten sie 100 Mal länger als andere Leuchtmittel. Für zusätzliche Stromersparnis sorgen Zeitschaltuhren, mit deren Hilfe die Beleuchtungsdauer für einen Tag oder die ganze Woche programmiert werden kann.

Geprüfte Qualität
Beim Kauf der Beleuchtung sollte auf Qualität geachtet werden. Hauptbrandursache in der Vorweihnachtszeit sind minderwertige Leuchtmittel, die bei Dauerbelastung leicht Feuer fangen können. Die gesetzlich geregelten Prüfzeichen GS und VDE weisen elektrische Produkte aus, die auf ihre Sicherheit hin überprüft wurden. Produkte, bei denen die Herkunft unklar ist oder die sehr günstig sind und kein Prüfsiegel haben, sollten nicht gekauft werden.

Wer Balkon oder Terrasse schmücken möchte, kann sich zudem für eine Weihnachtsbeleuchtung entscheiden, die mit Solarzellen betrieben wird. Auch hier sollte auf geprüfte Sicherheit gesetzt werden. Alle Produkte, die im Außenbereich für hellen Schein sorgen, sollten spritz- und regenwassergeschützt sein sowie das Kürzel IP 44 tragen. Bevor die Beleuchtung aufgestellt wird, empfiehlt es sich, die Isolierungen und Lampenfassungen zu kontrollieren.

IP-Schutzklassen
Das Kürzel „IP“ (International Protection Code) mit einer zweistelligen Zahlenkombination gibt die Schutzklasse an, in die die Ausstattung eines Elektrogeräts fällt. Für den Außenbereich wird mindestens die Schutzklasse IP 44 empfohlen. Die erste Ziffer steht für den Schutzgrad gegen das Eindringen von Fremdkörpern. Die 4 wird bei Elektrogeräten verwendet, die gegen Fremdkörper geschützt sind, die größer als 1 Millimeter sind. Die zweite 4 beziffert den Schutz gegen Wasser und bedeutet, dass die Lampen oder das Elektrogerät gegen Spritzwasser geschützt sind.

Prüfzeichen
VDE-Zeichen [1]
Elektrotechnische Erzeugnisse, die nach VDE-/EN-/IEC-Normen, sonstigen technischen Bestimmungen sowie etwaigen Rechtsvorschriften hinsichtlich Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen geprüft wurden
VDE-GS-Zeichen [2]
Technische Arbeitsmittel und verwendungsfertige Gebrauchsgegenstände im Sinne des ProdSG (für diese Produkte wahlweise statt VDE-Zeichen)

Quelle: VDE – Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik: www2.vde.com/de/Institut/Leistungen/Zertifizierung/

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