Die GGH Heidelberg – gesellschaftliche Verantwortung seit 1921

Als kommunales Wohnungsunternehmen übernimmt die GGH seit mehr als 100 Jahren soziale Verantwortung und ist Garant für die Bereitstellung von bezahlbarem und qualitativ hochwertigem Wohnraum in Heidelberg. 

1921 wurde die Vorläufergesellschaft „Gemeinnützige Siedlungsgesellschaft Atzelhof mbH“ gegründet. Seit 1925 ist die Stadt Heidelberg alleinige Gesellschafterin der Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz mbH (GGH). 

Mit rund 7.332 Wohnungen ist die GGH heute die größte Vermieterin der Stadt. Die Anzahl ihrer Wohnungen entspricht rund 17 Prozent aller Mietwohnungen in Heidelberg. 

Mietpreisbindung und Durchschnittsmiete
In Heidelberg gibt es insgesamt 4.743 Wohnungen mit einer gesetzlichen oder freiwilligen Mietpreis- und/oder Belegungsbindung. Davon befinden sich 3.936 Wohnungen (83 Prozent) im Bestand der GGH. In weiteren 800 bis 1.000 Wohnungen in Heidelberg erhalten die Mieter eine über das Wohngeld hinausgehende Subjektförderung. Darüber hinaus sind rund 500 GGH-Wohnungen an die Stadt Heidelberg und soziale Institutionen (AWO, Obdach e.V., Jugendagentur, Lebenshilfe, Paulusheim etc.) für Wohnungsnotfälle und besondere Bedarfsgruppen vermietet. Allgemeine Preissteigerungen werden für diese Wohnungen nur sehr zurückhaltend berücksichtigt. 

Die moderate Mietpreispolitik spiegelt sich auch in der insgesamt niedrigen Durchschnittsmiete (2021: 6,96 Euro netto kalt pro Quadratmeter) wider. Sie unterschreitet die durchschnittliche Mietspiegelmiete in Heidelberg um rund 35 Prozent.

Modernisierung
Mit der Umsetzung ihrer Strategie 2015 hat die GGH große Teile ihres Bestands nachfragegerecht entwickelt. Hierfür wurden rund 280 Millionen Euro investiert. Mit vielfältigen Energieeffizienzmaßnahmen wie Wärmedämmungen, dem Einbau neuer Heizanlagen und Photovoltaikanlagen leistet die GGH somit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Die Investitionen in die älteren Häuser und Wohnungen bleiben weiterhin hoch, um einen Großteil des Wohnungsbestands auf ein von Wohnqualität und Energieeffizienz her zeitgemäßes Niveau zu bringen. Die Investitionen in die älteren Häuser und Wohnungen bleiben weiterhin hoch, um einen Großteil des Wohnungsbestands auf ein von Wohnqualität und Energieeffizienz her zeitgemäßes Niveau zu bringen. 

Neubau und Quartiersentwicklung
Mit ihren Projekten entwickelt die GGH ganze Quartiere sozial und ökologisch zukunftsfähig. Zwischen 2005 und 2021 hat die GGH 1.026 Neubauwohnungen erstellt. Davon haben rund 35 Prozent eine Mietpreis- und/oder Belegungsbindung, obwohl es in dieser Zeit zeitweise keine Wohnbauförderung gab. Die Investitionen liegen seit Jahren auf einem guten Niveau und erreichen im Jahr 2021 rund 19 Millionen Euro für das Anlagevermögen. Für die Jahre 2022 bis 2026 sind mehr als 1.000 neue Wohnungen (inklusive Mark Twain Village) geplant, davon rund 80 Prozent mit einer Bindung.

Ein Beispiel für günstigen und nachfragegerechten Wohnraum ist das Hospital-Areal im Heidelberger Stadtteil Rohrbach. Dort entsteht unter Federführung der GGH ein Quartier für die Mitte der Gesellschaft mit rund 600 Wohnungen. 40 Prozent dieser Wohnungen werden nach einem deutschlandweit einzigartigen Konzept vergeben: Bewohnerinnen und Bewohner zahlen demnach maximal 30 Prozent ihres verfügbaren Nettoeinkommens bezogen auf die Bruttowarmmiete. 

Gemeinsam mit den Partnern der MTV Bauen und Wohnen GmbH & Co. KG saniert und errichtet die GGH zudem insgesamt 1.200 Wohnungen im Mark Twain Village.

Soziale Infrastruktur
Die GGH hat sich zunehmend zu einem Immobiliendienstleister mit breitem Angebotsspektrum entwickelt. Insbesondere in Städten mit hohen Investitionsbedarfen müssen Wege zur qualitätsvollen Entwicklung und zuverlässigen Finanzierung von Kommunalimmobilien eingeschlagen werden, um den Haushalt zu entlasten. Hier erbringt die GGH als wichtiger Partner der Stadt auch Bauleistungen für soziale Infrastruktur wie Kindertagesstätten und Schulen, Spezialimmobilien sowie Kultur- und Sporteinrichtungen. Für viele Immobilien übernimmt die GGH darüber hinaus das Facility-Management. Die Zusammenarbeit zwischen der GGH und der Stadt Heidelberg ist ein Paradebeispiel für nachhaltiges Wirtschaften, da es beiden um die langfristige Entwicklung der Stadt geht.

Über die BSG
Die Bau- und Servicegesellschaft mbH Heidelberg (BSG) ist eine hundertprozentige Tochter der GGH. Sie wurde 2009 gegründet und erbringt bau- und immobilienbezogene Dienstleistungen für die GGH, die Stadt sowie deren Gesellschaften und Stiftungen. Das umfasst vor allem Projekte der sozialen Infrastruktur, Spezialimmobilien sowie Kultur- und Sporteinrichtungen.

Gemeinsam kümmern wir uns aktiv um sehr viele Aspekte, die eine lebenswerte Stadtgesellschaft ausmachen.
 

Gesellschafterin Stadt Heidelberg
Stammkapital 21.000.000 EUR
Gründung 03.03.1921
Eintragung ins Handelsregister 22.03.1921 Abt. B Nr. 330026
Steuernummer 32493/37266
Erlaubnis nach § 34 c Gewerbeordnung Erteilung Stadt Heidelberg vom 05.07.1993
Geschäftssitz Gesellschaft für Grund- und
Hausbesitz mbH Heidelberg
Bergheimer Straße 109, 69115 Heidelberg
Telefon: 06221 5305-0
Telefax: 06221 5305-111
Geschäftsführer Peter Bresinski
Prokurist Gerald Kraus
Aufsichtsrat

Jürgen Odszuck, Erster Bürgermeister und Vorsitzender
Wolfgang Polivka, Kämmerer
Derek Cofie-Nunoo
Manuel Steinbrenner
Frank Wetzel
Werner Pfisterer
Karl Emer
Prof. Dr. Anke Schuster, Stv. Vorsitzende
Michael Eckert
Bernd Zieger
Judith Marggraf

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