Wohnen in bester Gesellschaft

Unsere Erfahrungen mit Menschen und ihren Wohnbedürfnissen umfassen über 90 Jahre. 1921 wurde unsere Vorläufergesellschaft "Gemeinnützige Siedlungsgesellschaft Atzelhof mbH" gegründet. Seit 1925 ist die Stadt Heidelberg alleinige Gesellschafterin der Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz mbH (GGH). Mit rund 7.000 Wohnungen gehören der GGH fast 15 Prozent aller Mietwohnungen in Heidelberg. Sie unterstützt wirkungsvoll die Ansprüche an Wohn- und Lebensqualität in Heidelberg.

Mietpreisbindung und Durchschnittsmiete
Die GGH ist der Garant für bezahlbares Wohnen in Heidelberg. Unabhängig von gesetzlichen oder vertraglichen Verpflichtungen hat sie für die Hälfte ihres Bestands eine freiwillige Mietpreisbindung beschlossen. Die Anzahl dieser Wohnungen beträgt konstant knapp 4.000. Das entspricht über 70 Prozent aller Wohnungen mit gesetzlicher oder freiwilliger Mietpreis- bzw. Belegungsbindung in der Stadt.

Die freiwillige Bindung liegt aktuell bei 5,97 Euro netto kalt pro Quadratmeter. Allgemeine Preissteigerungen werden für diese Wohnungen nur sehr zurückhaltend berücksichtigt. Die moderate Mietpreispolitik spiegelt sich auch in der insgesamt niedrigen Durchschnittsmiete wider. Sie unterschreitet die durchschnittliche Mietspiegelmiete in Heidelberg um rund 30 Prozent.

Modernisierung
Die GGH investiert überdurchschnittlich in den Erhalt ihrer Gebäude. Die Aufwendungen für Instandhaltung und Modernisierung liegen bei rund 40 Prozent der Nettoeinnahmen aus der Jahreskaltmiete. Die Investitionssumme von 2007 bis 2016 beläuft sich auf 152 Millionen Euro. Mit vielfältigen Energieeffizienzmaßnahmen wie Wärmedämmungen, dem Einbau neuer Heizanlagen und Fotovoltaikanlagen leistet sie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Die Investitionen in die älteren Häuser und Wohnungen bleiben weiterhin hoch, um einen Großteil des Wohnungsbestands auf ein von Wohnqualität und Energieeffizienz her zeitgemäßes Niveau zu bringen. Der Gebäudeerhaltungskoeffizient wird auch in den kommenden Jahren noch deutlich über 30 Euro pro Quadratmeter betragen und liegt damit deutlich über dem Branchendurchschnitt.

Neubau und Quartiersentwicklung
1.000 veraltete, nicht mehr marktgängige Wohnungen hebt die GGH seit 2008 auf Neubauniveau. Sie schafft außerdem neuen Wohnraum in der Bahnstadt und auf den Konversionsflächen. Die Neubauten unterschreiten die Vorgaben der Energieeinsparverordnung. Dort, wo es möglich und sinnvoll ist, setzt sie die besonderen Anforderungen des altersgerechten und barrierefreien Wohnens um.

Mit ihren Projekten entwickelt die GGH ganze Quartiere sozial und ökologisch zukunftsfähig. Von 2007 bis 2016 hat sie 190 Millionen Euro in die Erstellung von 562 Mietwohnungen und 220 Eigentumswohnungen und Eigenheimen investiert. Rund 40 Prozent der Mietwohnungen haben eine Mietpreis- und/oder Belegungsbindung.

Bis 2022 wird der Wohnungsbestand der GGH durch Bauprojekte auf rund 7.800 steigen. Gut 60 Prozent der Neubauwohnungen haben eine Mietpreis- und/oder Belegungsbindung. Zusätzlich saniert und errichtet die GGH gemeinsam mit den Partnern der MTV Bauen und Wohnen GmbH & Co. KG bis zu 1.300 Wohnungen im Mark Twain Village. 70 Prozent der Miet- und Eigentumswohnungen sind für Haushalte vorgesehen, die die Einkommensgrenzen nach dem Landeswohnraumförderungsprogramm erfüllen oder unterschreiten.

Soziale Infrastruktur
Die GGH hat sich zunehmend zu einem Immobiliendienstleister mit breitem Angebotsspektrum entwickelt. Insbesondere in Städten mit hohen Investitionsbedarfen müssen Wege zur qualitätsvollen Entwicklung und zuverlässigen Finanzierung von Kommunalimmobilien eingeschlagen werden, um den Haushalt zu entlasten.

Hier erbringt die GGH als wichtiger Partner der Stadt auch Bauleistungen für soziale Infrastruktur wie Kindertagesstätten und Schulen, Spezialimmobilien sowie Kultur- und Sporteinrichtungen. Die Investitionssumme der für die Stadt errichteten Immobilien beträgt bislang 170 Millionen Euro. Für viele Immobilien übernimmt die GGH darüber hinaus das Facility-Management. Die Zusammenarbeit zwischen der GGH und der Stadt Heidelberg ist ein Paradebeispiel für nachhaltiges Wirtschaften, da es beiden um die langfristige Entwicklung der Stadt geht.

Wir kümmern uns aktiv um sehr viele Aspekte, die eine lebenswerte Stadtgesellschaft ausmachen.

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